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Wieviel Bewegung braucht unser Welpe?


Die meisten Welpen großwüchsiger Rassen werden von ihren Besitzern im 1. Lebensjahr in puncto Bewegung unwissentlich massiv überbeansprucht. Studien haben gezeigt, daß man bei genetisch schlecht veranlagten Hunden durch Bewegungseinschränkung, HD/ED zumindest reduzieren kann.

In jedem Falle gilt, dass man einen Welpen/Junghund bis zu 12 Monaten eigentlich nicht zu wenig, sondern nur zu viel bewegen kann.

Das richtige Maß zu finden, stellt für viele Hundehalter ein großes Problem dar. Natürlich gibt es auch keine Pauschalregeln wie 5, 15 oder 30 Minuten. Schon gar nicht kann man auf den Hund hören nach dem Motto "der weiß schon, wann er genug hat...".

Die meisten Welpen werden durch ihren Spieltrieb und Temperament dazu getrieben, sich weit über ihre eigentliche Belastungsgrenze hinaus anzustrengen.

Überfordern Sie Ihren Welpen nicht. Denn die Knochen und Sehnen junger Hunde sind in den ersten Monaten noch ganz weich. Deshalb dürfen Hundewelpen nicht zu lange und zu wild toben. Das gilt ganz besonders für große Hunderassen. Erst ausgewachsene Hunde sollten mehrstündige, anstrengende Spaziergänge unternehmen.

Es gilt: Lieber mehrmals am Tag 10 oder 15 Minuten lang spazieren gehen.
Was den perfekten Auslauf ausmacht, ist die Abwechslung, die Anregung fürs Gehirn, die Herausforderung.

Welpen brauchen Gesellschaft, je mehr Zuwendung sie bekommen, umso besser. Für die Erziehung eines Hundes brauchen Sie Geduld, Toleranz und ein gewisses Beharrungsvermögen.



 
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