Sie sind hier: Home » Welpenanschaffung

Rüde oder Hündin was passt besser?

Gegen eine Hündin spricht bei etlichen Hundehaltern in Spe, dass Hündinnen meist zweimal im Jahr läufig werden. Das ist natürlich mit Schmutz, Arbeit und Aufpassen verbunden. Ungewollten Nachwuchs möchte ja keiner. Hündinnen sind von ihrer Statue normalerweise etwas kleiner und zierlicher als die Rüden. Sie möchten aber lieber einen kräftigen, stattlichen Begleiter..einen Rüden eben. Besitzer von Rüden nervt hingegen oft, dass sie ständig am Beinheben sind, da sie ja unaufhörlich markieren wollen und dass sie sehr dominant sein können. Hinzu kommt, dass Rüden mit dem Duft einer läufigen Hündin, gerne mal alle erlernten Spielregeln vergessen und liebeskrank zu Hause rumjaulen oder ausgesprochen nervig sein können.

Als Entscheidungshilfe sollte man folgende Dinge über Rüde und Hündin wissen:

Im natürlichen Hunderudel hat genau wie im Wolfsrudel nicht etwa ein Rüde das Sagen – auch wenn wir zu gern den Begriff Alpha-Rüde benutzen – sondern immer die erfahrenste, stärkste Hündin. Sie zieht auch die Jungen auf, pflegt, versorgt und erzieht sie. Und kein später noch so selbstbewusster Rüde vergisst diese dominante Mutter – ganz im Gegenteil, Rüden sind Hündinnen gegenüber ein Leben lang nachgiebig und respektvoll. Auch wenn es optisch vielleicht so aussieht, sind Hündinnen auf keinen Fall das „schwache Geschlecht“. Wenn es „ans Eingemachte“, an ihr Territorium, ihren „Nestbereich“ geht, können gerade Hündinnen ausgesprochen „rüde“ sein. Da geht es dann ganz kompromisslos und ohne männliche Schaukämpfe gleich ernsthaft zur Sache.

Die Tatsache, dass man bei uns Rüden „Rüden“ nennt und Hündinnen verniedlichend „Weibchen“ ist daher ein großer Fehler. Die Spanier nennen jede Hündin unabhängig von der Größe „Hembra = Weib“. Und die Rüden heißen nicht „Hombre = Mann“, sondern „Macho“. Und diese Bezeichnungen erklären im Prinzip alles: Eine Hündin ist ein Weib, kein „Weibchen“ – und auch wenn sie zarter gebaut ist, trägt sie für das Rudel und ihr Territorium die Verantwortung. Die starken Rüden setzt sie dabei als ihre Helfer ein. Gerade solch dominante Hündinnen sind im Vergleich zu Rüden durchaus nicht immer einfacher zu halten und zu erziehen. Vorteilhaft ist dabei aber, dass Hündinnen haustreuer und dadurch wachsamer sind. Sie lassen sich in der Regel weniger leicht ablenken, sind konzentrationsfähiger und haben dadurch eine schnellere Aufnahmegabe und sie zeigen nur im Notfall die Zähne.Eine Hündin setzt sich selten mit körperlicher Gewalt durch, dafür ist sie viel zu clever – sie liebt es vielmehr zu taktieren und zu paktieren.

Rüden hingegen sind „Machos“, sie sind stolz auf ihre Männlichkeit, lieben es sich zu präsentieren und wollen bewundert werden. Wer ihnen das bietet, dem gehört ihr Herz. Es ist daher nicht verwunderlich, dass oft die kräftigsten Rüden die anhänglichsten und folgsamsten Kumpane eher zierlicher Frauen sind: die Menschenfrau genießt den männlichen Schutz an ihrer Seite, der Rüde genießt als Macho diese Anerkennung und folgt problemlos. Probleme treten in dieser „Beziehung“ meist erst dann auf, wenn ein „menschlicher Macho“ in Erscheinung tritt und stört. Mit Hündinnen hat man diese Probleme selten. Nicht etwa, weil sie nachgiebiger und weniger dominant sind, wie immer gesagt wird, sondern vielmehr, weil sie selbständiger sind. Die Hündin sucht sich ihre Helfer und setzt sich mit deren Hilfe durch – wenn es sein muss auch ganz raffiniert über Umwege.

Welchen Vor oder Nachteilen sich man nun stellt muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden.



 
Besucherzaehler

Besucher heuteputzfrau-agentur.de

Besucher Online