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Die Bindehautentzündung

Grundsätzlich: frühzeitig zum Tierarzt gehen

Symptome

Bindehautentzündungen kommen regelmäßig mit Ausfluss, Schwellungen und Rötungen daher. Oft begleitet Juckreiz die Bindehautentzündung.

Der Augenausfluss kann klar oder auch gelblich-eitrig sein. Das Auge kann verklebt sein. Erkrankte Hunde können auf Licht empfindlich reagieren, sich Berührungen am Kopf entziehen und allgemein ein erhöhtes Ruhebedürfnis zeigen. Ihr Sehvermögen ist, insbesondere im Halbdunkel, beeinträchtigt was zu falschen, ja sogar aggressivem Verhalten führen kann. Sie weisen auf Schmerzen am Auge durch Maunzen, Kopfschütteln oder Scheuern des Kopfes hin. Abgeschlagenheit, Fieber und Durchfall können als weitere Symptome auftreten.

Diagnose

Bindehautentzündungen sind deutlich erkennbar. Der Tierarzt wird untersuchen, ob auch die Hornhaut des Auges betroffen ist und ob erkennbare Anzeichen auf einen spezifischen Auslöser der Bindehautentzündung hinweisen.

Behandlung

Bindehautentzündungen werden je nach erkennbarer Ursache vom Tierarzt spezifisch behandelt. In Betracht kommen Antibiotika, Virostatika, antiallergische Mittel und Kombinationen der Mittel. Antiparasitika sind ebenfalls bei entsprechenden Anzeichen angezeigt.

Der Tierarzt wird meist Augentropfen, Augensalben oder Augengele verschreiben. Bei der unspezifischen Bindehautentzündung werden die Mittel im Regelfall auch immer einen antibiotischen Komplex beinhalten, da Bakterien zumeist mit an der Entzündung beteiligt sind.

Eine homöopathische Behandlung ist zwar möglich, sie verlängert das Leiden des Hundes aber unnötigerweise ohne eine Garantie auf Heilung zu geben. Homöopathie als vorsorgende Maßnahme hingegen ist zu begrüßen.

Operation - wann wird sie notwendig?

Operative Eingriffe können im Zusammenhang mit Fremdkörpern aktuell sein. Grannen von Getreidespelzen dringen gern in Körperspalten ein und machen auch vor dem Lidspalt nicht halt. Auch Staubkörner, Insekten, Parasiten sind hier möglich. Weitere Komplikationen wie einwärts gerichtete Lider, die sich in Folge der Entzündung gedreht haben, können chirurgische Eingriffe notwendig machen.



 
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